Behandlung einer Sklerodermie

Ebenso wie bei den anderen Kollagenosen ist es oberstes Ziel so schnell als möglich die akute Krankheitsphase zu beenden und die Symptome der Sklerodermie zu lindern.

Bei milden Formen der Morphea (=Sklerodermie) können lokale Therapien, mitKortison oder die sogenannten Calcineurin-Inhibitoren, ausreichend sein. Sind systemische Therapien nötig, werden oft Kortison und Methotrexat eingesetzt oder auch eine Lichttherapie (UVA), manchmal in Kombination mit wirkkraftverstärkenden Substanzen (z. B. Psoralen) vor der Lichttherapie.

Systemische Sklerose behandeln

Bei der systemischen Sklerose ist die Behandlung meist komplizierter. Für die Hautveränderungen kommen neben den oben genannten Behandlungsmöglichkeiten oft Paraffinbäder oder eine Nifedipin-Creme zum Einsatz. Für die Therapie ausgedehnter Hautbeteiligung und jener der inneren Organe kommen Therapien mit z. B. Azathioprin, Methotrexat, Cyclosporin A, Photopherese, Plasmapherese, Bosentan oder Imatinib in Betracht.

Teils sind diese Therapien nicht direkt für Sklerodermie zugelassen, jedoch für andere Erkrankungen, sie werden dann im sogenannten Off-Label-Gebrauch angewandt (dies bedeutet: Zulassung mit sehr hohen Qualitätsvorgaben für eine spezielle Erkrankung, jedoch auch Verwendung für andere Erkrankungen aufgrund von Fallberichten oder kleinen Studien, jedoch ohne eigene, meist sehr aufwendige und teure Zulassungsstudie).

Welche der vielen Therapien für den einzelnen Patienten am sinnvollsten ist, hängt von mehreren Faktoren ab und sollte idealerweise in enger Kooperation der jeweiligen Fachrichtungen getroffen werden.

Angesichts der nicht selten massiven Bewegungseinschränkung (Gang, Atmung) sind ergänzende Maßnahmen wie Physiotherapie von besonderer Wichtigkeit.

Leider gibt es bis heute keine Möglichkeit, der Entstehung von Sklerodermie vorzubeugen.

 

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Sklerodermie Symptome

5 Tipps

 

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